1. Preis Kategorie Fiction 14-18 Jahre
MOMENTS OF TRUTH | LuTiAn Films
De makers in de categorie fictie door filmmakers met een leeftijd tussen de 14 en 18 jaar gingen allen met onbevangen enthousiasme aan de slag met het thema tijd. De een maakte zijn of haar eerste film, terwijl de ander als een geroutineerd filmmaker te werk ging.
Ongeacht de hoeveelheid ervaring achter de betreffende film – van beginner tot routinee – zag de jury veel talent voorbij komen. Waaronder de drie genomineerde films; Moments of Truth, van LuTiAn Films ; Annas Verabredung, gemaakt door de Profilkurs 7/8 der Anne-Frank-Gesamtschule en Im Fluss der Zeit, van Tim Erdmann.
Zonder pretenties, maar met een gezonde dosis ambitie en talent, weten de winnende filmmakers een échte spektakelfilm neer te zetten. Het thema ‘Tijd’ wordt door hen niet gebruikt als middelpunt van een diepgravende boodschap, maar als katalysator voor acht minuten aan spectaculaire actie. De film kent hier en daar wat ruwe randjes, maar ademt talent en feeling met het medium uit.
Met een benadering die niet onderdoet voor die van een regisseur als Paul Greengrass, wordt deze achtbaanrit op uiterst dynamische wijze in beeld gebracht. Door het gebruik van uitgekiende dollyshots en handheld camerawerk, aangevuld met geluidseffecten en visuele effecten die aankomen als een mokerslag, waant de kijker zich voor enkele minuten te midden van een waar spektakel.
De onmiskenbare winnaar in de categorie fictie door filmmakers met een leeftijd tussen de 14 en 18 jaar is Moments of Truth van de filmmakers Antonio Nyland, Tim Strijbos en Lukas Clermont (alias LuTiAn Films)
1. Preis Kategorie Fiction 19-24 Jahre
TISTGLEICHSDURCHV | Mats Süthoff
Unser Siegerfilm in der Kategorie Fiction über 18 Jahre ist ein sehr geistreicher Gedankengang über das Verfließen der Zeit ab dem Moment der Geburt. Um es mit Hildegard Knef zu sagen: Von nun an geht’s bergab! Das ist die Stimmung des Films, aber er ist trotzdem witzig. Und erschreckend ernst zu nehmen in seiner fatalistischen Haltung. Diese erinnert an den französischen Jugendfilm „Hass“ (La Haine), in dem ein Junge vom Dach eines Hochhauses springt und – während er immer schneller fällt – denkt: Bis hierhin ging es noch gut….
Eine Frau erzählt ihr bisheriges Leben. Die eingeblendeten Spielszenen zeigen, wie Zeit immer knapper wird, die Protagonistin hetzt und zu ziemlich dummen Dingen treibt. Das Thema des Jugendfilm-Wettbewerbs verkürzt sich auf nur einen Buchstaben aus dem physikalischen Formelbaukasten: t
Hier hat sich jemand mächtig Gedanken gemacht, inhaltlich und formal, was sich in surrealen Szenen, in Doppelbelichtungen, in exakt getroffenen Stimmungen zeigt. Der Film ist gut formuliert in Monolog wie Bildsprache, und überrascht dabei immer wieder. Auch noch nach dem Abspann, deshalb halten Sie Ihren Applaus kurz zurück.
Bevor ich mir gleich die Zunge verknote, noch eine Erklärung zum Titel: Er lautet „T ist S geteilt durch V“. Oder: Zeit ist gleich Geschwindigkeit durch gleichmäßige Beschleunigung. Im Volksmund sagt man dazu „Freier Fall“.
GLEICH darf ich den Preisträger in der Kategorie Fiction über 18 Jahre bekanntgeben, doch zuvor noch eine Gleichung: Idee mal Ausführung plus Können (Schauspiel plus Kamera) gleich Preis. Oder umgangssprachlich: Der Preis geht an: Mats Süthoff.
1. Preis Kategorie Non-Fiction
WHAT A LITTLE MOONLIGHT CAN DO | Eline Kersten, Pjotr Lasschuit, Celine Huits
Ein zwölfeinhalbminütiges Meisterwerk das anschaulich Einblick in das Freizeitverhalten damals junger Menschen in Maastricht nach dem Zweiten Weltkrieg gewährt:
Opa sitzt entspannt am Tisch und Oma gießt Kaffee in Tassen, die so aussehen als wenn sie Teil der Aussteuer gewesen sind, die Oma mit in die Ehe gebracht hat. Und Opa fängt an zu erzählen: von den endvierzigern und frühen fünfziger Jahren. Die jungen Leute auch in Maastricht können nach langen Jahren der Kriegsentbehrungen endlich wieder auf den Putz hauen. Tanzvergnügungen mit amerikanischer Big-Band-Musik sind der absolute Hit. Oma und Opa kommen sich bei dem Jazz-Klassiker „What a little moonlight can do“, von Billie Holiday, bei dem Benny Goodmann die Posaune spielt, näher. Und Opa erzählt auch, wie er in den fünfziger Jahren seinen ersten schwarzen VW-„Käfer“ bekommt und mit Oma die Gegend um Maastricht unsicher macht.
Der Film lebt vor allem von Opas lebendigen Erzählungen – nicht etwa in Niederländisch, sondern in seiner Muttersprache, dem Limburgischen der Maastrichter Region. Zum besseren Verständnis für die heutige, der Volkssprache nicht mehr unbedingt kundigen Generation, wurden die Textpassagen sinnvollerweise untertitelt. In Spielszenen versetzen die Filmemacher und ihre Darsteller sich gekonnt in diese Zeit zurück um ein Gefühl dafür zu kriegen, was Opa und Oma damals so umtrieb. Auch dieser Teil ist absolut stimmig im Gesamtkonzept des Films, auch wenn die Requisiten nicht immer der dargestellten Zeit entsprechen.
1. Preis Kategorie Musikvideo 14-18 Jahre
DAYDREAMING | Team der Musisch-kreativen Werkwochen
Daydreaming is een prachtige clip! Belangrijk is dat de muziek het beeld versterkt en dat het beeld de muziek voelbaar maakt. In Daydreaming komen film en muziek prachtig samen.
Met zeer simpele en gevoelige beelden wordt het thema tijd gebruikt om een intiem verhaal te vertellen. De zachte vloeiendheid van de muziek en de stop motion van het beeld maakt een spannende tegenstelling voelbaar. Met deze stop motion wordt een compleet leven verbeeld in een korte tedere dagdroom! De afwerking en de gedetailleerdheid van de gehele clip maakt deze korte film een genot om naar te kijken. Een klein pareltje!
1. Preis Kategorie Musikvideo 19-24 Jahre
BE INDIVIDUAL | Gia Bao Tu, Julien Budorovits, Michael Hildebrandt
Lieber Gong, lieber Julien, lieber „Hilli“. Mit Eurem Beitrag zum diesjährigen euregionalen Jugend-Filmfestival habt ihr die Jury ziemlich umgehauen. In „be individual“ kreiert Ihr einen hochwertigen Look, der die Tänzer in Eurem Film stilsicher in Szene setzt. Ihr bedenkt Licht, Kamera und Schnitt. Das ist schon eine ganze Menge. Aber – Ihr habt Euch auf dem Glanz Eurer Bilder nicht ausgeruht. Sondern mit viel Charme und kreativen Ideen schafft Ihr Atmosphären und Szenarien, die den Zuschauer in ihrer Originalität immer wieder überraschen und begeistern. Ein Gesamtkunstwerk das in seiner optischen und inhaltlichen Stimmigkeit hochbudgetierten Produktionen in nichts nachsteht. Als Zuschauer wünscht man sich nur eins: Mehr davon!
Sonderpreis Trickfilm
WAS SIEHST DU? | Max Zachner
Es ist eine seltsame Filmwelt da draußen und da drinnen vor den Monitoren: Auf YouTube haben die peinlichsten Amateure Erfolg und „Star Wars“ wird in Lego nachgebaut… Wir haben damals, in unserer Kindheit, noch mit einem einfachen Pflock Holz Filme nachgespielt …. Tanz der Vampire zum Beispiel. Die Super8-Kamera konnte auch schon Stop Motion – immer nach zweieinhalb Minuten stoppte die Aufnahme, weil wieder eine Filmrolle zu Ende war. Doch „die Jugend von heute“ dreht nicht nur Indiana Jones oder Star Wars mit Stop Motion und Lego. Es werden auch eigene Geschichten erzählt, sogar ganz schön schrecklich traurige.
Bei unserem Favoriten sitzt ein Mädchen auf einer Bank und erzählt dem alten Mann neben sich, was sie sieht: Ein Pärchen trifft sich, er hat ihr Blumen mitgebracht. Die Straße ist belebt mit Menschen und Alltagsszenen… Das Mädchen schildert dies alles, weil der Mann blind ist. Doch als die Kamera zurückfährt, gibt es eine Überraschung…
Bei „Was siehst du?“ sahen wir eine nette, kleine Idee, in Lego gekonnt und berührend ausgeführt. Darum geht unser geteilter Sonderpreis Animation zur Hälfte an „Was siehst du?“ von Max Zachner. Wir wünschen ihm, dass seine Bank so berühmt wird, wie die von Forrest Gump, und freuen uns auf seine nächsten Filme.
Sonderpreis Trickfilm
BRANCH LINE | Arthur Gorissen
Arthur Gorissen erschuf mit „Branch Line“ eine Charakter Satire, die herzzerreißende Geschichte eines Mannes, der seine Braut erwartet, welche er an der „Branch Line“ abholen möchte.
Inhaltlich überzeugt der Film durch seinen bitter süßen Humor.
Hinsichtlich der Technik mögen wir sein schlichtes Design mit starken grafischen Elementen, sowie die wohl proportionierte Mischung aus der digitalen Cut-Out und der Stop-Motion Technik.








